Die­se Sprach­stö­rung tritt nach Abschluss der Sprach­ent­wick­lung plötz­lich durch eine Schä­di­gung des Gehirns auf. Häu­fi­ge Ursa­chen sind Schlag­an­fäl­le, Hirn­blu­tun­gen, Schä­del-Hirn-Ver­let­zun­gen oder neu­ro­lo­gi­sche Erkran­kun­gen.

Das Aus­maß und die Art der Sprach­stö­rung kön­nen stark vari­ie­ren und von einer leich­ten Ein­schrän­kung bis zu einer mas­si­ven Beein­träch­ti­gung in der Kom­mu­ni­ka­ti­on rei­chen. Pati­en­ten mit Apha­sie suchen z.B. häu­fig nach Wör­tern oder sagen ande­re Wör­ter als sie mei­nen. Man­che Pati­en­ten spre­chen unver­ständ­lich. Ande­re kön­nen nicht mehr lesen und schrei­ben oder Spra­che ver­ste­hen.

Vie­le Aphasiker mei­den sozia­le Kon­tak­te.

Für die Pati­en­ten bedeu­tet der Ver­lust der Spra­che in der Regel eine mas­si­ve Ein­schrän­kung in ihrem Leben.